Ich fühl mich Fabulös!

Einhorn_Fabuloes_Titel

Wie entsteht ein Bügelbild? Wer immer schon mal sehen wollte wie meine Bügelbilder entstehen kann das hier nun einmal verfolgen. Als Beipiel dient mir ein von meiner Freundin Antonia von Marja Katz gewünschtes Bild. Sie bat mich ein Bügelbild mit einem Einhorn zu entwerfen welches einen Regenbogen scheißt anmutungsvoll hinter sich herzieht. Da ich Toni kaum einen Wunsch abschlagen kann und sie mir selbst immer bei jeder Art von Nähkatastrophe helfend zur Seite steht, gliederte der Punkt „Einhornbügelbild“ sich auf meiner ToDo-Liste ziemlich hoch oben ein.
Ein paar Tage später versuchte ich mich dann hochmotiviert daran ein Einhorn zu zeichnen. Ich entwarf ein Tier was Ähnlichkeit mit einem Esel und einer Kuh hatte und beschloss Papier und Stift nicht weiter damit zu quälen. Eine andere Freundin (begnadete Zeichnerin) hatte mir schon öfters Ihre Hilfe offeriert und ich wollte nun darauf zurück zu greifen. Kerstin zeichnete nach meinen Wünschen ein „kindliches Einhorn, halb springend, halb gallopierend mit erhobenen Schweif was mehr einem Pony als einem Pferd ähnelt“.
Schaut Euch das Ergebnis an! #awesome

Einhorn_Drawing_600

Ja, meine Bügelbilder sind nicht geklaut von google kopiert, sondern selbst gezeichnet oder direkt im Computer designt! Manchen ist vielleicht nicht klar wieviel Arbeit dahinter steckt, aber so könnt Ihr Alle mal daran Teil haben. Natürlich bleibt ein Pony ein Pony und ein Trecker bleibt ein Trecker, aber dennoch steckt in jedem einzelnen Bild viel Arbeit und wenn es nur das Anpassen an die eigenen Paramter sowie technischen und qualitativen Ansprüchen ist…

Ich möchte Euch nicht mit Details langweilen, nur so viel: Das gescannte und vektorisierte Bild bestand aus über 3200 einzelnen Rechenpunkten (nicht Pixel, sondern Vektorpunkte!). Ich habe die dann auf die Hälfte reduziert und von Hand angepasst, begradigt, usw…. Flächen wurden erstellt und coloriert. Und die Pfade „schneidfähig“ für den Plotter aufbereitet.

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Als ich damit zufrieden war habe ich mich an den zweiten Teil des Wunschmotivs gemacht. Der Regenbogen und der Schriftzug wurden erstellt, perspektivisch verändert und in ein für den Betrachter angenehmes Größenverhältnis gebracht.

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Zum Schluss wurden noch Sterne hinzugefügt (ohne Sterne geht gar nichts!) Das Alles hat mich ungefähr einen Arbeitstag Zeit gekostet. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut… Dabei habe ich gefühlte 93 mal „Mama muss jetzt arbeiten!“ gebrüllt liebevoll, mit den Hinweis auf meine Erwerbstätigkeit, erklärt.

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Nachdem ich dann den eingebauten Schreibfehler berichtigt hatte. Darf ich hier nun das Ergebnis präsentieren:

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Spätestens nach unserem Urlaub (bis zum 23.07.) werde ich das Motiv probeplotten und dann wandert es nicht nur zu meiner Freundin Toni sondern auch in meinen Dawanda Shop.

 

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